Turniertanz

… bei der TSA

Neben Freizeit- und Breitensport ist Tanzen – wie fast jede Sportart – auch als wettkampfs- und somit leistungsorientierte Variante möglich.
Die TSA Rot-Weiss bietet in diesem Zusammenhang derzeit Trainingsmöglichkeiten für den Bereich Standardtänze an. Das Training findet seit vielen Jahren unter der Leitung des Tanzlehrers und A-Trainers Peter Scheiber statt. Es handelt sich um eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, wie die im Laufe der Zeit erzielten Erfolge beweisen.
Turniertraining für den lateinamerikanischen Bereich gibt es z. Zt. leider nicht.

Über die TGS 1895 e.V. sind wir Mitglied im Hessischen Tanzsport Verband (HTV), seit 2013 ist die TSA auch Institution des TAF Germany. Sowohl HTV, als auch TAF sind Mitglied im Deutschen Tanzsportverband (DTV), dieser wiederum ist Teil des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Während durch den Hessischen Tanzsportverband insbesondere die Standard- und lateinamerikanischen Tänze vertreten sind, ist The Actiondance Federation Germany (TAF) der Verband für aktuelle Tanztrends in Deutschland, darunter auch DiscoFox, der bei der TSA im Rahmen einer eigenen Trainingsgruppe angeboten wird.

Wie Freizeit-/Breitensport kann auch Turniertanz in vielen Disziplinen praktisch in jedem Alter betrieben werden. Die Turnierregularien tragen diesem Umstand durch die Einteilung der Turnierpaare in verschiedene Altersgruppen Rechnung. Innerhalb dieser Altersgruppen erfolgt jeweils eine Unterscheidung nach verschiedenen Leistungsniveaus.

Bei Standard und Latein sind dies in den Paartänzen die Klassen D, C, B, A und S (Formationen werden in Ligen eingeteilt). Man beginnt in der untersten Klasse, der D-Klasse, zunächst mit drei Tänzen (Standard: Langsamer Walzer, Tango, Quick Step; Latein: ChaChaCha, Rumba, Jive), in der C-Klasse kommt ein vierter Tanz hinzu (Standard: Slow Fox; Latein: Samba), in der B-Klasse schließlich der fünfte (Standard: Wiener Walzer; Latein: Paso Doble). Darüber existieren 2 weitere Klassen: die A- und schließlich die Sonder (d.h. S) – Klasse als höchste deutsche Klasse. In manchen Altersgruppen entfallen einzelne Klassen. Aufstiege in eine höhere Klasse werden jeweils durch eine bestimmte Anzahl von Platzierungen (z.B. die Plätze 1 bis 3) sowie eine Mindestsumme insgesamt geschlagener Paare erreicht.

Der TAF ist für die TSA derzeit besonders für Discofox interessant, da dadurch unseren Mitgliedern die Teilnahme an Discofox-Turnieren ermöglicht wird. Das Turnier- und Klassensystem ähnelt dabei im Großen und Ganzen dem von Standard und Latein. Bei Wettkämpfen ist Discofox ab der B-Klasse sowohl als Quick-, als auch als Slow-Variante zu tanzen; in der höchsten Klasse (S-Klasse) kommt zusätzlich eine Kür hinzu, die allerdings nur im Finale zu zeigen ist.